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Freddy, die Gitarre und das Meer

17. Oktober 16 Uhr

WENN ICH SONNTAGS IN MEIN KINO GEH‘ – IM RAHMEN DER HEIMATFILMREIHE MIT EINER EINFÜHRUNG VON FLORIAN WIDEGGER

Kaum einer steht derart sinnbildlich für die Sehnsucht nach der Ferne im bundesdeutschen Nachkriegsfilm wie der singende Seemann Freddy Quinn aus Wien. Der träumt von einem neuen, besseren (?) Leben in Kanada, doch erst mal strandet er in Hamburg, wo er sich des Jungen Waisen Stefan annimmt: Das goldene Wiener Herz schlägt eben auch in der Fremde! Als er in einer Kneipe sein musikalisches Talent zeigt, wird eine Journalistin auf ihn aufmerksam, die ihm eine große Karriere in Aussicht stellt. Und dann gibt es noch Susi, die Tochter des Kneipenbesitzers, die ein Auge auf den Charmebolzen geworfen hat – und er auf sie … Aus heutiger Sicht wirkt dieser Film nicht nur wie aus einer anderen Zeit, sondern ein bisschen auch wie von einem anderen Stern: Wie hier mit Konflikten, innerer Zerrissenheit, dem Traum davon, dass das Leben anders sein könnte, umgegangen wird, ist wahrlich magisch. Und ein bisschen schwingt dann Traurigkeit mit, wenn man diese Menschen nach 90 Minuten wieder in die Leere der schwarzen Leinwand entlässt – und die Überzeugung, dass sie es nun besser haben werden. (Florian Widegger)

 

EINE HEIMATFILMREIHE IM ADMIRAL KINO KURATIERT VON FLORIAN WIDEGGER IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM ÖSTERREICHISCHEN FILMARCHIV

  • BRD 1958
  • 92 MINUTEN
  • s/w
  • REGIE Wolfgang Schleif
  • MIT Freddy Quinn

TERMIN

  • 17.10 - 16:00